8. Februar 2008
Mami, ¿que nombre me pondrás?
1. Februar 2008
Nach langer Zeit mal wieder
Und somit noch eine Nachlese mit einigen Fotos aus dem Urlaub mit Beate:
Der Nationalpark Huilo-Huilo
und unsere Wanderung:
Der Blick von Puerto Varas zum Vulkan Osorno am 31. Dezember
und fast klar am 1. Januar 2008.
Die Pinguinkolonie bei Ancud auf Chiloé:
Der Strand bei der Reserva Nacional Chiloé auf der Höhe von Chonchi.
Der Ginster blühte in voller Pracht.
Die Kirchturmspitze von Tenaún:
Und die Sicht von Frutillar über den See Llanquihue auf die Vulkane Puntiagudo, Osoro und Tronador (von links nach rechts).
31. Dezember 2007
Und kurz vor Jahreswechsel ..
Beate und ich haben uns am Freitag von der Suizandina getrennt, in Richtung Sueden, bis Puerto Fuy und dem Naturreservat Huilo Huilo. Simone und Markus hatten uns dort ein Hotel empfohlen mit einer witzigen Architektur, ein Gebaede kegelfoermig, mit Vulkangestein verkleidet und mit einem Wasserfall obendrauf, der das Wasser an den Waenden herunterlaufen laesst. Der zweite Bau ist eher pilzfoermig, holzverkleidet innen und aussen - unten schmal und oben breiter, mit einer Terrasse ganz oben. Hier waren wir und fuehlten uns in unserem Zimmer wie in einer Hoehle.
Leider erwischte uns hier der Regen. Am naechsten Tag haben wir trotzdem noch eine herrliche 3-Stunden-Tour durch den Regenwald gemacht, an Wasserfaellen vorbei, Haengeleitern noch, an Seilen Abhaenge wieder runter - auch gelaufen sind wir zwischendurch .... Wir kamen klatschnass wieder im Hotel an, das wir an diesem Tag dann nicht mehr verlassen haben.
Sonntag fuhren wir weiter nach Puerto Octay, an den Lago Llanquihue, und seitdem habe ich versucht, Beate glaubhaft zu machen, dass es hier Vulkane gibt, die man ueber den See sehen kann. Beate sieht nur Wolken ... ich bisher auch ... und Regen. Aber jetzt haben wir Puerto Varas erreicht, und die Sonne ist rausgekommen. Und ich hoffe ganz stark, dass die Wolken sich noch verziehen, bevor mich Beate wegen falscher Werbung anzeigt.
Auf jeden Fall werden wir heute nacht das Feuerwerk anschauen, das vom See aus in die Luft steigen wird, und werden auf euch alle anstossen. FELIZ 2008 !
27. Dezember 2007
Einen guten Rutsch nach 2008
Für mich wird es wohl endlich den Umzug in mein eigenes Häuschen bedeuten, dessen Fertigestellung sich zum Schluss doch noch ganz gut hingezogen hat. Aber war lange währt, auch endlich wird!!
Übrigens habe ich gerade die Nachricht bekommen, dass am 7. Juni unser 25-jähriges Abitreffen stattfinden wird. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich also in gut fünf Monaten wieder mal in Deutschland sein.
Wichtige Nachricht: Ich möchte diesen Blogspot gerne "privatisieren", d.h. nur eingeladenen Lesern den Zugriff gewähren. Ich wäre daher dankbar, wenn ihr mir eine kurze Mail schickt, wenn ihr diesen Blogspot auch in Zukunft weiterhin lesen wollen könnt.
Und schon die nächste Reise ???
Den Heiligabend haben wir mit einem guten Weihnachtsmenü verbracht, was nach Aperitiv, Vorspeisen das eigene Erstellen von Spiessen - mit Fleisch, Fisch, Gemüse etc. - einschloss. Wir hatten am 24. hier Föhnwetter, so dass es bis spät abends herrlich war draussen war, was sonst hier im Süden längst nicht so ist. Wir haben es genossen.
Unsere gestrige Wanderung:


Hier ist schon hinter den Araukarien der Vulkan Lonquimay zu sehen, den Beate heute mit einer ganzen Truppe noch besteigt. Ich habe mich ausgeklinkt, brauche einfach mal einen Ruhetag und komme so auch mal dazu, den Blogspot zu aktualisieren.
Carretera Austral - und schon war die Reise zu Ende
Zum Abschied von Patagonien ein Butterblumenherz:
Und in Santiago erwartete uns wieder die Hitze, nachem wir zwei Wochen lang unsere Woll- oder Fleecejacken immer in Griffweite hatten.
Und Weihnachten liess auch grüssen - hier die Gemeindeverwaldung von Providencia (Palacio Falabella), der in verschiedensten Farben angestrahlt wurde.

Carretera Austral - Teil 4
Da uns das Wetter an diesem Tag - und von hier an an jedem Tag - mit Regen bedachte, haben wir die Fahrt meist drinnen verbracht. Allerdings wurde uns erklärt, dass die wunderschöne blaue Farbe des Eises des San Rafael-Gletschers nur bei bewölkten Tagen zu sehen ist. Bei Sonnenschein ist das Eis komplett weiss. Und dieses Farbspiel war einfach beeindruckend.

Von Puerto Aysen fuhren wir weiter in den Norden in den Parque Nacional Queulat, ein üppiger feuchter (!!) Regenwald mit Riesenfarnen und Rhabarberpflanzen (heissen hier "nalca"). Wir liessen es uns dann in El Pangue gutgehen, mit Lesen, Laufen, Baden und gutem Essen. Eine bisher für uns alle einmalige Erfahrung waren die Blutegel, die vom nassen Gras an unsere Beine schüpften. Und natürlich zubissen ... Nachdem ich sie x-mal von meinen Beinen gepult hatte, habe ich die Hosen in die Socken gesteckt und dann wenigstens Ruhe gehabt. Als wir wieder zurück in der Cabaña waren, haben wir aber vorsichtshalber unsere Beine, Socken, Hosen und Schuhe noch genau untersucht ... und noch einige Egel gefunden. Mutti gewann die Runde - ihrer war schon richtig vollgesaugt. Igitt!! Und die Bissstellen hörten nicht auf zu bluten ...
Auch Papas neuer Freund rettete uns nicht. Er machte sich lieber einen Spass daraus, ins Wasser zu springen und sich hinterher neben uns auszuschütteln. Oder mit einem langen Stock im Maul die schmalen Pfade entlang zu düsen, an uns vorbei. Wir mussten zugeben, dass er jedoch kein Meister bei Stöckesuchen war!
Die Pfade mit den Brücken über die Bäche.
Die Aussicht von Anlegesteg vor unserer Hütte über den See. Der Dauerregen fiel in den Bergen als Schnee.