28. April 2008

Ende April


Es ist hier endgültig der Herbst eingezogen, und ich habe am vergangenen Samstag die Heizung angemacht. Seitdem bin ich "die glücklichste Frau auf Erden" - was es so ausmachen kann, wenn endlich mal die Wohnung nicht kälter ist als die Luft draussen. Ich war das gar nicht mehr gewöhnt und fing schon wieder an, den Fleece anzuziehen, wenn ich ins Haus hineinging (statt umgekehrt).

Ich habe einige ereignisreiche Wochen hinter mir mit viel Arbeit, neuen Aufträgen, Organisation einer Vortragsserie eines deutschen Zahnarztes; die nächsten Wochen bis Ende Mai wird es noch vollbeschäftigt weitergehen.

Inzwischen bin ich auch Präsidentin unseres Condominios (der Wohnanlage), zum Glück mit einigen Mitstreitern im Direktorium. Aber nur so lernt man die chilenischen Eigenheiten und Rechtsprechung am besten, und es macht Spass, ein solches "Unternehmen" zu betreuen.

Aber ich geniesse mein "Landhaus", morgens haben wir schon oft Nebel, aber zur Zeit noch das Glück, im Hellen zu fahren. Vor der Zeitumstellung war es schon echt übel, im Dunkeln loszufahren. Und bald ist es wieder soweit.

Ein Gewitter hatten Ricarda und ich ja schon erlebt - ohne Schäden am Haus -, und es gibt hier wirklich kaum Gewitter. Und gestern abend hat es heftig gestürmt, so dass ich nachts noch die Blumentöpfe in Sicherheit gebracht habe. Aber es hat endlich geregnet, was der Luftqualität sehr zugute kam.

Ich schicke euch noch ein Foto von einer Mitbewohnerin meines Grundstücks, zum Glück nicht des Hauses !! Ema schaute sie auch neugierig an, aber traute sich nicht dran.


Bis bald mal wieder !

14. März 2008

Alle unsere Hunde

Letztendlich haben wir jetzt vier Hunde:

Dingo - ein zugelaufener Rüde, Alter wohl noch unter einem Jahr, aber wir wissen es nicht genau. Sehr verschmust, duckt sich immer sofort, wenn er merkt, dass er etwas falsch gemacht hat, etwas feige, ein guter Kaninchenjäger. Und sehr insistent, bis er endlich dableiben durfte. Anfangs habe ich morgens immer mal wieder Knochen, einen Kuhkopf, den Unterschenkel einer Kuh, Kaninchenreste von meinem Parkplatz entsorgen dürfen, bis er endlich erreicht hatte, dass ich ihn füttere ...

Ema - die jüngste, jetzt 3 Monate alt. Ihre Mutter ist ein ganz schwarzer Labrador, der Vater ein schwarzer Strassenhund mit viel Labrador-Ähnlichkeit, aber aufgrund der Farbe muss ja wohl noch eine andere Hunderasse mit im Spiel sein. Sie hat schöne helle Augen, ist sehr verspielt, beisst an allem rum, was ihr so schmeckt und kann laut fiepen wir ein aufgespiesstes Schwein, wenn sie vom Essen weggezogen wird. Es ist beachtlich, wie schnell sie wächst und welche Verfressenheit sie an den Tag legt.


Frida - ruhiger, aber man sollte immer aufpassen, da sie gerne an einem hochsteigt, und wenn man sitzt, gerne schleckt. Sie und ihre Schwester Tina haben das Bellen bei ihrem vorherigen Zuhause durch die dortigen Hunde gelernt, so dass sie immer die ersten sind, die losrennen und bellen.


Tina, die Hündin von Ricarda, reisst zusammen mit Dingo gerne aus. Wenn wir also nachmittags nach Hause kommen, und sie sind nicht da, haben wir mal wieder eine Lücke im Zaun. Auf ihrem letzten Ausflug haben sich sie und Dingo den Magen verdorben. Der kann vielleicht gluckern, und Hunde können vielleicht pfurzen !!!

Mondfinsternis am 20. Februar


Um Mitternacht am 20. Februar war Mondfinsternis. Wie ihr sehen könnt, habe ich fast durchgehalten, aber dann wurde mir doch zu kalt draussen und ich bin ins Bett, bevor ich im Gartenstuhl einschlafe.

8. Februar 2008

Mami, ¿que nombre me pondrás?


Darf ich euch unsere Hunde vorstellen? Die linke ist meine, die rechte Ricardas. Sie sind erst in ca. Wochen bei uns, und noch haben sie auch keine definitiven Namen. Beide Hündinnen sind ca. 4 Monate alt.

1. Februar 2008

Nach langer Zeit mal wieder

Nach einem Monat und einem Tag mal wieder ein Eintrag. Vor lauter Urlaub und Umzug kam ich leider nicht mehr dazu.
Und somit noch eine Nachlese mit einigen Fotos aus dem Urlaub mit Beate:


Der Nationalpark Huilo-Huilo

und unsere Wanderung:


Der Blick von Puerto Varas zum Vulkan Osorno am 31. Dezember


und fast klar am 1. Januar 2008.


Die Pinguinkolonie bei Ancud auf Chiloé:


Der Strand bei der Reserva Nacional Chiloé auf der Höhe von Chonchi.


Der Ginster blühte in voller Pracht.


Die Kirchturmspitze von Tenaún:


Und die Sicht von Frutillar über den See Llanquihue auf die Vulkane Puntiagudo, Osoro und Tronador (von links nach rechts).

31. Dezember 2007

Und kurz vor Jahreswechsel ..

.. noch ein Lebenszeichen.
Beate und ich haben uns am Freitag von der Suizandina getrennt, in Richtung Sueden, bis Puerto Fuy und dem Naturreservat Huilo Huilo. Simone und Markus hatten uns dort ein Hotel empfohlen mit einer witzigen Architektur, ein Gebaede kegelfoermig, mit Vulkangestein verkleidet und mit einem Wasserfall obendrauf, der das Wasser an den Waenden herunterlaufen laesst. Der zweite Bau ist eher pilzfoermig, holzverkleidet innen und aussen - unten schmal und oben breiter, mit einer Terrasse ganz oben. Hier waren wir und fuehlten uns in unserem Zimmer wie in einer Hoehle.
Leider erwischte uns hier der Regen. Am naechsten Tag haben wir trotzdem noch eine herrliche 3-Stunden-Tour durch den Regenwald gemacht, an Wasserfaellen vorbei, Haengeleitern noch, an Seilen Abhaenge wieder runter - auch gelaufen sind wir zwischendurch .... Wir kamen klatschnass wieder im Hotel an, das wir an diesem Tag dann nicht mehr verlassen haben.
Sonntag fuhren wir weiter nach Puerto Octay, an den Lago Llanquihue, und seitdem habe ich versucht, Beate glaubhaft zu machen, dass es hier Vulkane gibt, die man ueber den See sehen kann. Beate sieht nur Wolken ... ich bisher auch ... und Regen. Aber jetzt haben wir Puerto Varas erreicht, und die Sonne ist rausgekommen. Und ich hoffe ganz stark, dass die Wolken sich noch verziehen, bevor mich Beate wegen falscher Werbung anzeigt.
Auf jeden Fall werden wir heute nacht das Feuerwerk anschauen, das vom See aus in die Luft steigen wird, und werden auf euch alle anstossen. FELIZ 2008 !

27. Dezember 2007

Einen guten Rutsch nach 2008

Und hiermit möchte ich euch allen auf diesem Wege alles, alles Gute für das Jahr 2008 wünschen, möge es ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr sein.

Für mich wird es wohl endlich den Umzug in mein eigenes Häuschen bedeuten, dessen Fertigestellung sich zum Schluss doch noch ganz gut hingezogen hat. Aber war lange währt, auch endlich wird!!
Übrigens habe ich gerade die Nachricht bekommen, dass am 7. Juni unser 25-jähriges Abitreffen stattfinden wird. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich also in gut fünf Monaten wieder mal in Deutschland sein.

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