30. Dezember 2008
Ohne Rücksicht auf Verluste
Tja, und heute wurde die Gegenrichtung eröffnet. Und die Polizei schickte gnadenlos alles Autos, die unerlaubt links abbiegen wollten, geradeaus weiter durch den Tunnel. Dieser ist 1,8 km lang, kostet Autobahngebühr (zum Glück nicht viel), und dann muss man ja wieder zurück, um seinen ursprünglichen Weg wieder aufzunehmen. Pech gehabt!
27. Dezember 2008
Verbrannte Erde
Die Brandgefahr ist in der Umgebung von Santiago im Sommer extrem hoch, da durch die Hitze alles vertrocknet, und ein kleiner Funke genügt. Heute kommentierten wir noch, dass auch sehr davon abgeraten wird, das Unkraut mit einem Trimmer mit Klinge zu schneiden, da der Funkenschlag, wenn die Klinge auch einen Stein trifft, schon ein Feuer auslösen kann.
25. Dezember 2008
Frohe Weihnachten - Feliz Navidad
Ich sehn' mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub', ich hab's einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei's Sonnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön.
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön'
ein's jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd' still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, das war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb' bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!
Hermann Hesse (1877-1962)
Gut, dass ich jetzt gerade über zwei Wochen Urlaub habe, denn so lange das Fenster nicht wieder heil ist, werde ich nicht ohne weiteres das Haus verlassen können. Carmen kommt so lange zum Glück 3x in der Woche, so dass ich zumindest an diesen Tagen weg kann. Aber ich möchte ja so und so mein Haus fertig einrichten, d.h. die bisherige Rumpelkammer (das Arbeitszimmer) und mein Schlafzimmer.
Aber Pascal will doch gleich wieder zurück zu seiner Mama.
17. November 2008
Frühling in El Cobijo
2 Tage in Niebüll
Am Fähranleger in Glückstadt begrüsste uns die Entenparade:
In Husum haben wir uns das erste Krabbenbrötchen gegönnt. Den Fisch haben wir in den nächsten Tagen so und so noch genossen, es gibt immer einige "Pflicht"-Essen, wie frische Matjesfilet und Scholle.
Am 16. September haben wir eine Radtour gemacht durch die Köge nach Dagebüll ans Meer. Ist der Aufenthalt in Niebüll auch noch so kurz, einmal muss man ja zur "Bude", das Badehäuschen der Familie. Und es gab noch eine abgehärtete Frau, die im Wasser war - uns war es schon deutlich zu kalt, brrrh.
15. November 2008
Ein Rückblick auf September
Im September konnte ich wegen einer Tagung der lateinamerikanischen Händler nach Deutschland reisen, und fast noch zwei Wochen Urlaub anhängen. Für mich war es ein ideales Datum, da Oma am 17. September 99 Jahre alt wurde, ich dabei sein konnte und somit auch wieder mal nach Niebüll kam.
Anke war zu diesem Zeitpunkt noch hochschwanger. Da ich ja auch zum Zeitpunkt der Geburt von Flora in Deutsc
Bilder von meiner Reise in den Norden Deutschlands:
Auf dem Weg nach Niebüll habe ich Zwischenstation in Stade bei Gaby, Peter, Svenja und Erik gemacht. Wir hatten uns schon einige Jahre nicht mehr gesehen, so dass wir die Tage genossen haben, mit:
Einem Strandspaziergang in Cuxhaven
Lecker Eis - gell, Erik??
Einem Segelrundflug über Stade und der Elbe - leider mussten Erik und Svenja unten bleiben, Erik ist noch zu jung als Pilot.
Für mich wurde es dann allerdings Ernst und ein schönes, wenn auch kurzes Erlebnis, denn die Thermik war nicht gut.
Telleressen????
30. Juni 2008
Unser Wasserreservoir
26. Juni 2008
Und schon wieder sind drei Wochen rum

Das Resultat: Das Regal hängt, sieht gut aus, ich musste jedoch die Wand mit Spachtelmasse und Farbe retouschieren, damit man die verfehlten Hammerschläge nicht mehr so sieht ! :-) Und ... ich werde für die Weinflaschen doch ein Regal kaufen, dass ich unter das unterste Brett schieben kann.
Ansonsten hatte ich Besuch von der Behörde für das Abwasser (die das Abwassersystem abgenommen hat), vom Gaslastwagen (da ich kein Gas mehr hatte und schon mit meinem gusseisernen Ofen heizte), von einer Freundin (mit der ich schön gekocht und gut gegessen habe) und von einer angehenden Landschaftsgärtnerin + einem Rasenspezialisten. Diese beiden wollen mir einen Kostenvoranschlag für meinen Garten machen. Über Langeweile konnte ich mich nicht beklagen! Puh!
Bis bald!
4. Juni 2008
Anfang Juni
Laut Wikipedia ist übrigens erst 1994 festgestellt worden, dass der "Hügel Chaitén" ein Vulkan ist, der dann Chaitén genannt wurde. Ich nehme an, das erklärt, warum er so schwer auf der Landkarte zu finden ist. Er liegt nur 10 km ausserhalb des Ortes Chaitén, der ca. 4000 Einwohner hat(te).
Auch in Santiago ist der Regen eingezogen. Alle Befürchtungen, dass wir nach schon zwei "trockenen Wintern" wieder einen trockenen Winter bekommen würden, sind damit vom Tisch. Und heute durfte ich dann auch schon über die üblichen Pfützen springen, und beim Autofahren aufpassen, den Fussgängern keine Dusche zu verpassen. Es ist nicht überall so schlimm wie auf diesem Foto, aber es ist real.

Mein Haus ist bisher dicht, mit der Zentralheizung auch angenehm warm (welch Luxus hier!). Gestern haben mir beim Heimkommen die Hunde mit ihren ach so trockenen Pfoten die ganze Hose eingesaut, die somit in der Waschmaschine landen wird. Heute habe ich vorgebeugt und werde am Tor meine Regenhose anziehen! Wahrscheinlich eine gute Idee, da es heute deutlich mehr geregnet hat. Zwischen Ricardas und meinem Haus können wir uns auch nur noch in Gummistiefeln bewegen, die Matschbrocken bleiben so richtig schön an den Stiefeln hängen, und die wiegen dann .... tja, das Landleben ist schon unterhaltsam!
Und die Berge sind natürlich schon herrlich weiss. Bisher war es aber noch nicht wieder richtig sonnig und klar, um eines der Traumfotos mit den schneebedeckten Anden zu schiessen.
Seit dieser Woche ist es im Büro auch etwas ruhiger. Wir haben letzte Woche unseren grossen Kongress hinter uns gebracht - 4 Tage Stress und immer erst um Mitternacht zu Hause. Und am Freitag auch noch Smogalarm, meine Autonummer endet mit "1", die Zahlen 1 und 2 waren zum Fahren gesperrt zwischen 7:30 und 21:00 Uhr. D.h., ich musste am Freitag vor 7:30 Uhr im Büro sein. Das war mir so gerade das richtige "Heimkommgeschenk" donnerstags nachts, als ich es im Radio hörte. Samstag nacht war nach dem Abbau Ende, und am Sonntag bin ich um 11:30 Uhr aufgewacht. Ich weiss nicht, wann mir das das letzte Mal passiert ist, dass ich so lange durchgeschlafen habe.
Und die gute Nachricht dieser Woche: Ich kratze gerade mein Geld zusammen, denn ich werde mir zum Geburtstag ein neues Auto "schenken". Bzw. schenke müssen, da mein Auto in letzter Zeit zu gerne in der Werkstatt ist. Mal sehen, ob es klappt, dass ich es am Samstag schon kriege. Dann stelle ich es euch vor (mehr wird noch nicht verraten). Die Gebrauchtwagenpreise sind hier übrigens immer wieder ein Hammer. Ich bekomme für meinen 5 Jahre alten Corsa (brasilianische Fertigung) noch 50% des Neukaufpreises - und das vom Autohändler, der den Corsa in Zahlung nimmt.
5. Mai 2008
1300 km südlich von Santiago
Einige Bilder:




28. April 2008
Ende April
14. März 2008
Alle unsere Hunde
Mondfinsternis am 20. Februar
8. Februar 2008
Mami, ¿que nombre me pondrás?
1. Februar 2008
Nach langer Zeit mal wieder
Und somit noch eine Nachlese mit einigen Fotos aus dem Urlaub mit Beate:
Der Nationalpark Huilo-Huilo
und unsere Wanderung:
Der Blick von Puerto Varas zum Vulkan Osorno am 31. Dezember
und fast klar am 1. Januar 2008.
Die Pinguinkolonie bei Ancud auf Chiloé:
Der Strand bei der Reserva Nacional Chiloé auf der Höhe von Chonchi.
Der Ginster blühte in voller Pracht.
Die Kirchturmspitze von Tenaún:
Und die Sicht von Frutillar über den See Llanquihue auf die Vulkane Puntiagudo, Osoro und Tronador (von links nach rechts).
