Es ist hier endgültig der Herbst eingezogen, und ich habe am vergangenen Samstag die Heizung angemacht. Seitdem bin ich "die glücklichste Frau auf Erden" - was es so ausmachen kann, wenn endlich mal die Wohnung nicht kälter ist als die Luft draussen. Ich war das gar nicht mehr gewöhnt und fing schon wieder an, den Fleece anzuziehen, wenn ich ins Haus hineinging (statt umgekehrt).
Ich habe einige ereignisreiche Wochen hinter mir mit viel Arbeit, neuen Aufträgen, Organisation einer Vortragsserie eines deutschen Zahnarztes; die nächsten Wochen bis Ende Mai wird es noch vollbeschäftigt weitergehen.
Inzwischen bin ich auch Präsidentin unseres Condominios (der Wohnanlage), zum Glück mit einigen Mitstreitern im Direktorium. Aber nur so lernt man die chilenischen Eigenheiten und Rechtsprechung am besten, und es macht Spass, ein solches "Unternehmen" zu betreuen.
Aber ich geniesse mein "Landhaus", morgens haben wir schon oft Nebel, aber zur Zeit noch das Glück, im Hellen zu fahren. Vor der Zeitumstellung war es schon echt übel, im Dunkeln loszufahren. Und bald ist es wieder soweit.
Ein Gewitter hatten Ricarda und ich ja schon erlebt - ohne Schäden am Haus -, und es gibt hier wirklich kaum Gewitter. Und gestern abend hat es heftig gestürmt, so dass ich nachts noch die Blumentöpfe in Sicherheit gebracht habe. Aber es hat endlich geregnet, was der Luftqualität sehr zugute kam.
Ich schicke euch noch ein Foto von einer Mitbewohnerin meines Grundstücks, zum Glück nicht des Hauses !! Ema schaute sie auch neugierig an, aber traute sich nicht dran.
Bis bald mal wieder !